Was sind Knotbäume?
Knotbäume sind Bäume, die auf eine bestimmte Art und Weise beschnitten werden, wobei die Krone des Baumes entfernt wird. Es gibt bestimmte Baumarten, die sich leicht zu Knotbäumen formen lassen. Da der Baum jedes Jahr auf dieselbe Weise zurückgeschnitten wird und immer an derselben Stelle wieder austreibt, bildet sich immer mehr Wundgewebe. Dies verleiht dem Baum seine charakteristische Knotenform, aus der jedes Jahr neue, dünne Zweige wachsen. Diese neuen Zweige, auch „Perücke“ genannt, können jedes Jahr geerntet werden. Aus den Stämmen einiger Knotbäume wurden früher auch Holzschuhe hergestellt.
Was ist der Unterschied zwischen Beschneiden und Kappen?
Der Unterschied zwischen Beschneiden und Kappen liegt in der Anzahl der zu entfernenden Äste und der Art und Weise, wie dies geschieht. Beim Beschneiden werden regelmäßig und strategisch einige kranke oder abgestorbene Äste entfernt. Dies wird auch als Auslichten des Baumes bezeichnet, da immer ein Teil der Krone erhalten bleibt. Das Kappen hingegen ist ein viel drastischerer Eingriff, bei dem der Baum auf eine bestimmte Höhe zurückgeschnitten wird. Deshalb erfolgt das Kappen meist einmal im Jahr, damit der Baum Zeit hat, neue Äste wachsen zu lassen. An der abgesägten Kappstelle entstehen dann neue Triebe, wodurch die charakteristische Kappenform erhalten bleibt.
Arten von Kopfbäumen
Der beliebteste Kopfbaum ist die Kopfweide. Daneben ist auch die Kopfplatane eine häufig verkaufte Variante.
Kopfbäume in der holländischen Landschaft
Seit Jahrhunderten ist der Kopfbaum aus der holländischen Landschaft nicht mehr wegzudenken. Kopfbäume lieferten nicht nur einen hervorragenden Holzertrag, sondern eigneten sich auch sehr gut als Abgrenzung für Weiden. Die Triebe des ausgewachsenen Kopfbaums lassen sich ganz einfach in den Boden stecken, um einen neuen Kopfbaum wachsen zu lassen. Das war einfach, kostengünstig und sorgte für ein anmutiges Erscheinungsbild.
Kopfbäume mit großen Blättern
Die Kopfplatanen (Platanus hispanica) sind schnellwachsende Kopfbäume mit großen Blättern. Mit ihrem kerzengeraden Stamm und den wunderschönen Blättern sind diese Kopfbäume ein Blickfang entlang des Deiches. Im fortgeschrittenen Alter hat die Kopfplatanen einen robusten, abblätternden Stamm.
Wann sollten Kopfbäume beschnitten werden?
Jede Kopfbaumart hat ihre eigene Schnittzeit, meist ist dies jedoch im frühen Winter. Die beste Schnittzeit liegt auf jeden Fall zwischen November und Februar. Das Zurückschneiden sollte nicht bei Frost erfolgen, da die niedrigen Temperaturen den Baum schädigen können. Die Kopfbäume dürfen jedes Jahr 3 bis 5 Zentimeter bis zum Kopf zurückgeschnitten werden.
Pflege von Kopfbäumen
Kopfweiden vertragen einen feuchten Boden gut. Deshalb findet man sie oft in der Nähe von Gewässern, beispielsweise entlang von Gräben auf Wiesen oder an kleinen Seen.
Besuchen Sie unsere Baumschule!
Der Baumspezialist verfügt über ein großes Sortiment an Bäumen in der Baumschule. Besuchen Sie unsere Baumschule, um verschiedene Arten aus nächster Nähe zu betrachten. Sind Sie unsicher oder benötigen Sie weitere Beratung, welcher Baum am besten zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne unverbindlich und schauen uns gemeinsam die besten Optionen an.









